Aus Krim, im Jahre 1901 in Omsk Gebiet da, wo Taiga und Moore beginnen, siedelte Familie von Siemens Johann, unsere Großväter an.
Die Erde war leer und unbearbeitet, und die Wälder waren nicht angefasst.
In den Wäldern auf einem frisch besetzen Gebiet lebte jemand Trusow, und nach seinem Namen nannte man das neue Dorf Trusowka. In unserem Dorf lebten nur deutsche, und sie waren alle ferne Verwandte. Anfangs gab es im Dorf nur acht Höfe, das war zu meiner Zeit. Siedler fingen sofort mit dem Bau der temporären Behausungen an. Aus Boden wurden die Wände gelegt, diese Wände wurden mit Schaufeln begradigt, und das Dach machte man gewölbeartig.
Wie später Eltern erzählten, nach Möglichkeit fing man an Vieh zu beschaffen und Baustoffe für ein zukünftiges Haue zu sammeln. Alle Häuser wurden aus Holz gebaut, vorwiegend aus Kieferholzbrettern, die aus Omsk gebracht wurden. In den umliegenden Wäldern wuchsen nur Birgen und Espen, die für Hausbau nicht geeignet sind.
Wo die Familie Wins sich einsiedelte, weiß ich nicht genau, aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht weit von Trusowka. Bei unserem Vater, unsere Mutter war seine zweite Frau (Wins Anna Jacowlewna). Die erste seine Frau starb und brachte zwei Söhne, sie sind auch von einer Kinderkrankheit gestorben.
Bruder Johann wurde 1913 geboren. Als ich 1918 geboren wurde, wurde im selben Jahr unser Haus fertig, und wir sind in das neue Haus umgezogen um dort zu wohnen. Zeitgleich wurde auch ein Pferdestall für den Vieh gebaut. Alles war auch Kieferholzbrettern gebaut - sehr schön und gut, das Dach war mit Eisen bedeckt. Das alles habe ich von meiner Mutter erst später erfahren, da meine Erinnerungen erst mit etwa 1924 beginnen.
In unserem Bauernhof gab es dann viele neue Nutzgebäuden wieViehumzäunung, wie es eine Überdachung gab, Hühnerstall mit Stroh bedeckt, Sommerüberdachung für Pferde, Stall komplett mit Stroh bedeckt, Schweinestall...
(Text endet hier)

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